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Nicht nur für Umsteiger – 8 vegane Ei-Alternativen

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In der traditionellen Küche machen Eier Gebäck schön saftig und werden genutzt, um Soßen zu binden. Lässt sich ohne Eier überhaupt einen Kuchen backen oder ein (pflanzliches) Schnitzel panieren? Dass es möglich ist, zeigen unsere veganen Ei-Alternativen.

Tipps für ein veganes Back- und Kochvergnügen. Alle Angaben entsprechen einem Ei:

Sojamehl

Kichererbsenmehl

Seidentofu

Apfelmus

Leinsamen

Reife Bananen

Ei-Ersatzpulver (z.B. auf Basis von Kartoffelstärke und Tapiokamehl)

Stärke

Weitere Tipps zur Zubereitung veganer Ei-Alternativen:

Sojamilch und Sojasahne zum Bestreichen von Gebäck

Binden von Bratlingen

Was sind die Vorteile von Ei-Alternativen?

Tierliebe

In Legebatterien produzieren Hühner wortwörtlich Eier am laufenden Band. Sie verbringen ihr Leben eingefercht auf engstem Raum. Doch auch bei massenhafter Bodenhaltung haben sie oftmals nicht ausreichend Platz für eine artgerechte, natürliche Lebensweise. Zudem werden männliche Küken in der industriellen Landwirtschaft nach dem Schlüpfen auszusortieren und getötet. Alleine in Deutschland sterben auf diese Weise jedes Jahr 45 Millionen Küken.

Kein Antibiotikum  

Hinzu kommt, dass in der Hühnerhaltung sehr oft Medikamente wie Antibiotika eingesetzt werden und der Mensch diese mit verzehrt. Der Mensch kann somit Resistenzen gegen Antibiotika bilden und wird immun dagegen.

Zu hohe Cholesterinwerte

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Woche nicht mehr als drei Eier zu verzehren, um hohen Cholesterinwerten vorzubeugen. Erhöht sich der Cholesterinspiegel im Blut, kann es zu Herz-Kreisauf-Problemen kommen, heißt es. Vor allem bei denjenigen, die sich nicht ausreichend gesund und abwechslungsreich ernähren, besteht die Gefahr. Wer auf eine vegane Ernährung umsteigt, sollte die geeignete Ei-Alternative für sich finden.

Da aller Anfang jedoch schwer ist, empfiehlt es sich, verschiedene Alternativen zu testen und die beste für sich auszuwählen.