„Vegan ist, Essen anders zu denken.“
Lea Green vom Food Blog Veggies im Interview | © Nicolas Zimmer

Lea Green von Veggies im Interview

„Vegan ist, Essen anders zu denken.“

Lea Green hat ein Ziel: Sie möchte mit ihrem Food Blog Veggies positiv, tolerant und offen dazu beitragen, die vegane Idee einer Vielzahl an Menschen näherzubringen. Hierfür experimentiert Lea mit frischen Zutaten und Gewürzen, um abwechslungsreiche und kulinarische Gerichte zu zaubern. Und das gelingt ihr: So wurde sie bereits mehrmals mit dem 1. Platz in der Kategorie „Bester veganer Food Blog“ ausgezeichnet. Darüber hinaus ist die Wahl-Berlinerin erfolgreiche Autorin des Kochbuchs „Vegan with Love“, aus dem wir euch am Ende des Artikels noch drei leckere Rezepte vorstellen werden, und Show-Köchin.

“Im Interview: Lerne jetzt die vegane Food-Bloggerin & Show-Köchin Lea von @followVeggies kennen.“

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2013 hast du damit begonnen, vegane Rezepte auf deinem Food Blog Veggies vorzustellen. Während das Thema Veganismus seinerzeit noch relativ unbeachtet blieb, ist es heute das mediale Thema in punkto Ernährung. Hättest du dir eine solche Entwicklung je vorstellen können?

Die vegane Food Bloggerin Lea Green

Lea Green – vegane Food Bloggerin aus Leidenschaft und Überzeugung| © Nicolas Zimmer

Als ich damals erste vegane Rezepte auf meinem Blog veröffentlichte, war ich über die große positive Resonanz und die schnell anwachsende Leserzahl überrascht. Von Beginn an hatte ich das Gefühl, dass es einen großen Informationsbedarf und (Wissens-)Hunger in Sachen „vegan“ gibt. Den sprunghaften Anstieg an veganen Angeboten, Produkten, Kochbüchern und gastronomischen Einrichtungen, wie wir ihn gerade erleben, hätte ich so jedoch nicht erwartet.

Medial wird der vegane Lebensstil jedoch immer noch sehr einseitig beleuchtet. Entweder liest man „vom tollen Mega-Hype“ oder „der großen Gefahr“, etwa durch Vitamin-B12-Mangel. Ich würde mir hier insgesamt mehr Ausgewogenheit und eine ernsthaftere Auseinandersetzung der Medien mit diesem Thema wünschen. Vegan ist mehr als eine Ernährungsweise. Es ist vielmehr eine Lebenseinstellung und Sichtweise auf die Welt, die wir in Sachen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Ressourcen, Welthunger und Tierrechte dringender denn je brauchen. Dass das Thema „vegan sein“ aber inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, freut mich sehr.

Was sind deiner Meinung nach die entscheidenden Faktoren, dass mehr und mehr Menschen ein neues Bewusstsein für Ernährung erlangen?

Ich denke, der treibende Faktor sind die neuen multimedialen Möglichkeiten. Durch das Internet und die wachsende Anzahl an Social-Media-Aktivitäten können sich die Menschen heute besser informieren als je zuvor. Die negativen Umweltauswirkungen und grausamen Zustände der Tierindustrie bleiben nicht mehr verborgen.

Informationen über versteckte Zusätze in Lebensmitteln sowie die gesundheitlichen Nachteile eines hohen Fleischkonsums, billiger Fertigprodukte und Fast-Food-Angebote sind sprichwörtlich in aller Munde. In sozialen Netzwerken werden Informationen, Fotos und Videos ausgetauscht und heftig diskutiert. Das schärft das Bewusstsein der Menschen für die zentrale Bedeutung unserer Ernährung hinsichtlich unserer eigenen Gesundheit sowie das Wohl anderer Lebewesen und das des ganzen Planeten.

Eine moderne, weltoffene Gesellschaft muss sich diesen Themen stellen und die Menschen spüren immer mehr, dass es Zeit ist, etwas zu verändern.

Gab es für dich einen bestimmten Moment, der dich dazu bewegt hat, deine Ernährungsweise zu verändern?

Ich bin in einer ländlichen Gegend aufgewachsen und kam von klein auf mit Landwirten und ihren Tieren in Berührung. Ich erlebte als Kind, wie eine Kuh gemolken wurde. Der Gestank im Stall und die Milch, die aus Eutern in Schläuche floss, widerten mich derart an, dass ich von diesem Zeitpunkt an, nie mehr Milch getrunken habe.

Der Weg hin zur Veganerin war aber schleichend. Zu stark war ich eingebunden in klassische Ernährungstraditionen und eine Gesellschaft, die den Konsum von Tierprodukten als die einzig richtige Ernährungsweise proklamierte. Ich war schließlich lange Zeit Vegetarierin, habe aber aus „Gewohnheit“, Selbstbetrug und auch Unbehagen viel Zeit gebraucht, mich wirklich der ganzen Wahrheit der Tierindustrie zu stellen. 

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Als dann ein Freund, von dem ich es nie erwartet hätte, auf Facebook bekannt gab, vegan leben zu wollen, fielen auch bei mir die letzten Barrieren. Das gab mir den notwendigen Kick, vegan auch auszuprobieren. Ich habe mich der Realität der Tierindustrie in ihrer ganzen Brutalität gestellt und mich informiert, über Videos, Berichte, Statistiken, Fotos und in unzähligen Diskussionen mit Gleich- und Andersdenkenden. Ich kann nur sagen, ich bin heute ein anderer Mensch. Mehr mit mir im reinen, gesünder und fitter. Ich lebe bewusster und glücklicher als je zuvor. Nichts hat mein Leben so positiv beeinflusst, wie der Schritt hin zur veganen Lebensweise. Vegan zu leben bedeutet für mich, sich selbst und der Welt jeden Tag ein Geschenk zu machen.

Musstest du am Anfang mit Vorurteilen kämpfen?

Wir leben in einer „nicht-veganen Gesellschaft“. Vorurteile begegnen mir fast jeden Tag – mal versteckt, mal offen, mal neugierig, manchmal ablehnend oder sogar aggressiv. Doch es kommt darauf an, wie man reagiert und die vegane Lebensweise anderen Menschen näherbringt.

Ich versuche die Menschen durch Genuss zu überzeugen. Das ist der Hauptgrund, warum ich Woche für Woche leckere vegane Rezepte auf meinem Blog veröffentliche und ein veganes Kochbuch geschrieben habe. Die Vielfalt und Bandbreite veganer Gerichte ist einfach faszinierend. Damit konnte ich schon viele Menschen positiv überraschen und Vorurteile abbauen. Aber ich diskutiere auch gerne. Jedoch nie aggressiv, lieber ruhig, besonnen und immer im Bewusstsein, dass auch ich einst vegan als „ziemlich absurde Idee“ angesehen habe.

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Was sind für dich die positiven Effekte einer veganen Ernährung?

Natürlich gibt es viele positive Effekte, von denen einige besonders hervorgehoben werden können. Zunächst der gesundheitliche Aspekt. Wer sich vollwertig vegan ernährt, fühlt sich deutlich leistungsfähiger, fitter und sehr viel mehr energiegeladener als zuvor. Das berichten fast alle Veganer. Plötzlich verspürt man einen natürlichen Drang, sich mehr zu bewegen, an die frische Luft zu gehen und Sport zu treiben. Man wacht ausgeruhter auf, hat eine bessere Verdauung und ist seltener krank.

Dazu stellt sich über die Zeit auch psychisch mehr Ausgeglichenheit ein. Viele Veganer beginnen zu meditieren, machen Yoga und beschäftigen sich plötzlich viel intensiver mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen. Doch es sind nicht nur Einzelaspekte. Eine gesunde vegane Lebensweise verändert den persönlichen Blick auf die Welt, verändert das eigene Leben von Grund auf. Man fühlt sich erneuert, gestärkt und angetrieben, Neues zu wagen.

Würdest du sagen, dass das Bloggen an sich eine Mitteilungsform ist, die sich für Veganismus und andere Ernährungsphilosophien besonders eignet?

Viel von der neu gewonnenen Energie, die ich aus meiner veganen Lebensweise schöpfe, fließt in meinen Blog mit ein. Das Tolle beim Bloggen ist, dass direktes Feedback kommt und Menschen sich untereinander ausführlich austauschen können. Bloggen regt Diskussionen an, animiert Menschen dazu, sich aktiv einzubringen und kreativ zu werden.

Ich tausche mich täglich mit Lesern aus der ganzen Welt aus, die über meinen Blog in Kontakt zu mir treten. Das ist ein wunderbares Gefühl. Viele Menschen senden mir Fotos von Gerichten, die sie nachgekocht haben, erzählen mir von ihren Erfahrungen und berichten, inwiefern das „vegan sein“ auch sie verändert hat. Für mich ist Bloggen daher das schönste Medium überhaupt.

Findest du, dass vegane Ernährung besondere Kreativität erfordert?

Man verlässt mit einer veganen Ernährung die ausgetretenen Pfade des klassisch deutschen Durchschnittsspeiseplans – soviel ist klar. Mein Lieblingsspruch hierzu ist:

„Vegan ist, Essen anders zu denken!“

Die Möglichkeiten der veganen Ernährung sind so bunt und vielfältig wie die Obst- und Gemüseregale uns frische, gesunde Lebensmittel bieten. Hast du bereits die indische, marokkanische oder asiatische Küche erkundet? Schaue über den Tellerrand hinaus und wage dich an neue, leckere Zutaten wie Quinoa, Amaranth, Hirse, Belugalinsen oder Buchweizenpasta heran. Also keine Angst vor Neuem! Alleine im vergangenen Jahr sind in Deutschland über 100 neue vegane Kochbücher erschienen, die für wirklich jeden Geschmack und für Kochanfänger wie -profis gleichermaßen etwas bieten. Nicht jeder muss somit kreativ sein, dafür aber experimentierfreudig, offen und neugierig.

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Wie entwickelst du deine Rezepte? Bist du sehr spontan beim Kreieren?

Ja und nein. Meist entscheide ich mich beim Einkauf recht spontan für bestimmte Lebensmittel, Kräuter und Gewürze, die mich in diesem Moment besonders ansprechen. Dann überlege ich oft lange, wie ich diese zubereiten und kombinieren könnte, um ein tolles Rezept zu kreieren. So habe ich jüngst aus Roter-Bete-Schoko-Muffins gezaubert, aus Auberginen einen krossen Pizzateig und aus Quinoa und Roten-Linsen-Waffeln.

Und sobald ich wieder Hunger habe, kreisen meine Gedanken schon wieder darum, was ich vorrangig aus saisonalen Lebensmitteln zaubern könnte, um andere Menschen vom veganen Essen zu begeistern.

Woran könntest du dich tagtäglich sattessen?

Oh, ich esse mich jeden Tag satt (lacht). Nein, im Ernst, das ist eine schwierige Frage, weil ich als Foodbloggerin und Kochbuchautorin ständig Neues ausprobiere und extrem abwechslungsreich esse. Die Vorliebe für das ein oder andere Gericht ist stark Jahreszeiten abhängig. Im Winter esse ich sehr gerne Currys, Eintöpfe und wärmende Suppen.

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Mein Lieblingsgericht ist zur Zeit ein aromatisches Masala-Blumenkohl-Curry mit Zuckererbsenschoten. Wenn es wärmer wird, schlägt mein Herz für leichte Gerichte, wie etwa Salat-Tacos mit Bohnenmus und Tempeh. Und ich mag Süßes natürlich sehr gerne, zum Beispiel fluffigen Brombeer-Mandelkuchen oder meine neueste Kreation: Rote-Bete-Schoko-Muffins. Mmmmh, soo gut….

Du bist nicht nur Bloggerin, sondern auch Autorin deines eigenen Kochbuchs. Welche Rezepte aus Vegan with Love dürfen wir unseren Lesern nicht vorenthalten?

vegan-with-love-kochbuch

Lea hat gekocht und gebacken: Vegadillas mit Hummus, Avocado & Spinat, Quinoa mit Papaya & Romanesco und New York Cheesecake.| © Lea Green

Vegadillas mit Hummus, Avocado & Spinat

Für 2-3 Personen (6 kleine Tortillas)

Zutaten

  • 1 Dose Kichererbsen | 240 Gramm Abtropfgewicht
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Tahini | Sesammus
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 kl. TL Kreuzkümmel
  • 1 kl. TL Paprikapulver süß
  • 4 EL Olivenöl
  • 3-4 EL Pflanzen Cuisine oder wahlweise Pflanzendrink zum Verdünnen
  • Schwarzer, grob gemahlener Pfeffer
  • 2 Hände voll Babyspinat
  • 2 Avocados
  • 2-3 EL geröstete Sesamsamen
  • 6 vegane Tortillas | Durchmesser ca. 19 cm
  • Wer mag: Rucola-, Radieschen- oder Daikon-Rettich-Sprossen zum Garnieren

Außerdem: Ein Sandwich-Eisen oder wahlweise eine Pfanne zum Anbraten der Vegadillas

Variationsmöglichkeit: Ihr könnt statt Baby-Spinat auch Rucola oder viel frische Petersilie nehmen. Wer mag, kann zusätzlich leckere, im Ofen gegarte Süßkartoffelstücke, Bohnen oder gebratenen Seitan in die Tortillas füllen.

Zubereitung (ca. 35 Minuten)

Die Kichererbsen aus der Dose in ein Sieb kippen und unter fließendem Wasser kurz abspülen. Eine kleine Knoblauchzehe abziehen und zusammen mit Kichererbsen, Tahini, 2-3 EL Zitronensaft, Meersalz, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Olivenöl und Pflanzen Cuisine oder ein wenig Pflanzendrink in einen Mixer geben und zu einem glatten sämigen Hummus pürieren. Hummus mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Spinat verlesen und waschen. 2 Avocados halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch längs in Streifen schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen.

Das Sandwich-Eisen mit Pflanzenöl einpinseln und erhitzen. Wahlweise eine Pfanne mit 1-2 EL Öl erhitzen. Die Tortilla-Fladen auslegen und gleichmäßig mit Hummus bestreichen. Auf eine Hälfte der Tortillas jeweils 5-6 Streifen Avocado legen, einige Blätter Babyspinat darüber geben, pfeffern und mit gerösteten Sesamkörnern bestreuen.

Die Tortillas zuklappen und einige Minuten im Sandwicht-Eisen toasten oder kurz in einer Pfanne von beiden Seiten leicht anbraten. Die getoasteten/ gebratenen Tortilla-Hälften nochmals halbieren und auf einen Teller geschichtet mit Sesam bestreut und mit Spinat garniert servieren. Wer mag, gibt noch frische Sprossen dazu.

Quinoa mit Papaya und Romanesco

Für 4 Personen

Zutaten

  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte (ca. 40g)
  • 100g Tiefkühlerbsen
  • 150g Romanesco
  • 100g Zuckererbsenschoten
  • 250-300g Papaya
  • 250g helle Quinoa
  • 500 ml Gemüsebrühe

Zutaten für das Pesto

  • 1 großes Bund oder 1 Topf Basilikum
  • 1 kleine geschälte Knoblauchzehe
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 20g geröstete Pinienkerne
  • 2 EL Hefeflocken
  • Meersalz
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung (ca. 35-40 Minuten)

Einige Basilikumblätter zum Garnieren zur Seite stellen. Basilikum, geröstete Pinienkerne, Hefeflocken, Meersalz, Pfeffer, Olivenöl, abgezogene Knoblauchzehe und Zitronensaft in einem Mixer zu einem feinen Pesto pürieren. Das Pesto mit Salz und Zitronensaft abschmecken und zum Würzen bereitstellen.

Schalotte abziehen und fein würfeln. TK-Erbsen in warmem Wasser auftauen lassen. Romanesco waschen und in kleine Röschen zerteilen. Harte Strunk-Teile groß wegschneiden. Zuckererbsenschoten waschen, die Enden abschneiden und die Schoten schräg halbieren. Kerne der Papaya entfernen, Frucht schälen und die Papaya in mundgerechte Stücke schneiden.

Quinoa in einem Haarsieb unter fließendem Wasser gründlich gut spülen und abtropfen lassen. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalottenwürfel andünsten. Die Quinoa hinzu geben, kurz anrösten und mit 500 ml Gemüsebrühe aufgießen. Quinoa 15-17 Minuten gar köcheln lassen. Nach 5 Minuten Kochzeit umrühren und die Romanescostücke zum Garen zur Quinoa hinzugeben. Nach drei Minuten auch die Zuckererbsenschoten zum Garen in den Topf geben.

Immer wieder vorsichtig umrühren. Nach rund 17 Minuten Kochzeit sollten alle Zutaten im Topf bissfest gegart sein. Topf vom Herd nehmen und das vorbereitete Pesto einrühren. Erbsen und Papayastücke vorsichtig unter die Quinoa heben und das Gericht mit Zitronenvierteln und Basilikum garniert servieren.

New York Cheesecake

Für 8-10 Portionen

Zutaten für den Tortenboden

  • 4 EL geschrotete Leinsamen
  • 150g vegane Haferkekse (Fertigprodukt)
  • 80g veganer Zwieback
  • 80g vegane Butter
  • 1⁄2 TL Meersalz
  • 1 große Prise Zimt

Zutaten für Füllung und Topping

  • 400g Seidentofu
  • 400g Naturtofu
  • 180g Zucker
  • 1 Päckchen veganes Puddingpulver mit Vanillegeschmack
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 gehäufte EL Speisestärke
  • 1⁄2 Päckchen geriebene Zitronenschalen
  • 1-2 TL gemahlene Vanille
  • 150 ml Mandeldrink | Pflanzendrink
  • 300g Tiefkühl-Himbeeren
  • Einige frische Himbeeren sowie Zitronenmelisse oder Minze zur Dekoration
  • 1 gestr. TL AgarAgar
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 70 ml Wasser
  • 1 Msp. Guarkernmehl

Zubereitung (ca. 45 Minuten + 4 Stunden Kühlzeit)

4 EL Leinsamen mit 7 EL Wasser vermengen und 10 Minuten quellen lassen. Haferkekse und Zwieback nacheinander in der Küchenmaschine zerkleinern/ zerbröseln. Sollte keine Küchenmaschine vorhanden sein, so kann man sich auch mit einem Plastiksäckchen und einem Nudelholz behelfen und die Zutaten damit entsprechend zerreiben.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und das Ofengitter auf die unterste Stufe stellen.
Haferkeks- und Zwiebackbrösel mit den gequollenen Leinsamen, der veganen Butter, Salz und einer Prise Zimt in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und vermengen. Die bröselige Masse am Boden der Springform gleichmäßig andrücken. Die Springform mit dem Kuchenboden zum Vorbacken für 10 Minuten in den 180 Grad heißen Ofen geben.

Seidentofu, Naturtofu, Zucker, Puddingpulver, Speisestärke, Zitronensaft, Zitronenabrieb, gemahlene Vanille und Mandeldrink in einen Mixer geben und pürieren.
Wenn der Kuchenboden vorgebacken ist, Füllung in die Springform gießen und glatt streichen.

Kuchen nun für 45 Minuten bei 180 Grad Umluft auf der untersten Schiene in den Ofen geben. Backblech auf der zweiten Schiene von oben zum Schutz einschieben und erst 10 Minuten vor Ende der Backzeit entfernen.

„Käse“kuchen mit einem scharfen Messer leicht vom Rand lösen und 2 Stunden abkühlen lassen.

Himbeeren auftauen, pürieren und durch ein Sieb passieren, sodass nur die Kerne zurück bleiben. Himbeercreme im kalten Zustand mit Wasser, Agar Agar und Agavendicksaft verrühren und aufkochen lassen. Himbeerglasur mit Guarkernmehl andicken, leicht abkühlen lassen und über den Käsekuchen in der Springform geben. Kuchen nochmals 2 Stunden kalt stellen. Springform entfernen und genießen.

Vielen lieben Dank für das Interview, liebe Lea!

Gerne!

“3 vegane Rezepte aus #VeganWithLove – zum Entdecken und Nachkochen.“

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